Das Dach ist voll: Halbzeit bei unserer PV-Anlage auf dem Lükaz
„Sobald es losgeht, melden wir uns wieder.“ Das haben wir Ihnen Ende August versprochen – und jetzt ist es so weit: Auf dem Dach des Lükaz liegen die Module. Aus einer grauen Kiesfläche ist in wenigen Tagen ein Solarfeld geworden.
Warum auf einem Kiesdach niemand bohrt
Die Frage, die fast jeder als Erstes stellt: Wie hält das da oben eigentlich? Nicht mit Schrauben! In eine Dachhaut bohrt man nur, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt – jedes Loch ist eine mögliche undichte Stelle, und zwar für Jahrzehnte.
Unsere Anlage steht deshalb auf Aluminiumschienen, die allein durch ihr Gewicht halten: Betonplatten beschweren sie an jedem Knotenpunkt. Das schont das Dach, und am Ende der Laufzeit lässt sich alles rückstandsfrei wieder abbauen.

Vom Dach in den Keller
Module allein machen noch keinen Strom, den man benutzen kann. Sie liefern Gleichstrom, die Steckdose braucht Wechselstrom. Dazwischen steht der Wechselrichter – er wird gerade eingebaut, zusammen mit der Verkabelung vom Dach hinunter in den Hausanschlussraum.
Der Batteriespeicher steht dort schon. Er ist der Grund, warum der Strom im Haus bleibt, auch wenn die Sonne nicht scheint: Was mittags zu viel ist, wird abends im Lükaz gebraucht, statt ins Netz abzufließen.

Wie es weitergeht
Als Nächstes kommt die Elektrik, danach der Anschluss an das Netz der Stadtwerke Lünen. Sobald alles geprüft und freigeschaltet ist, geht die Anlage in Betrieb – und wir sagen Ihnen hier Bescheid, wenn der erste Strom fließt.
Dann kommt der Teil, auf den wir uns am meisten freuen: die ersten echten Zahlen. Wie viel Strom vom Dach kommt, wie viel davon direkt im Haus bleibt, was das über ein Jahr gerechnet bedeutet. Das zeigen wir Ihnen an dieser Stelle.
Und wer die Technik dahinter nicht nur lesen, sondern mitgestalten möchte: Unsere Technikgruppe trifft sich am Mittwoch, 23. September – alles dazu steht in unserem letzten Beitrag.
Diese Anlage gehört Bürgerinnen und Bürgern aus Lünen. Wer dabei sein möchte, findet alles unter 👉 www.beg-luenen.de/mitmachen
Zusammen können und schaffen wir mehr!
